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Vattenfall setzt auf das große Potential der Windenergie.
Vattenfall Europe ist schon lange an verschiedenen Standorten mit Windkraftanlagen an Land vertreten. Künftiges Potential sehen wir jedoch insbesondere in der Erzeugung von Energie aus Offshore-Wind.
Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat Vattenfall Europe sich zur „Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-Gesellschaft” (DOTI) zusammengeschlossen. Die Gesellschaft realisiert 45 km vor der Küste Borkums in einer Wassertiefe von 30 Metern bis 2008 das Forschungsprojekt „Alpha Ventus“. Installiert werden zwölf Windräder mit je 5 Megawatt Leistung. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Erforschung der beträchtlichen technischen Herausforderungen, die ein Windpark in einer Entfernung von 45 km zum Festland bietet.
Erfahren Sie mehr über dieses Pionierprojekt
Im April 2007 unterzeichnete die Vattenfall Europe New Energy GmbH den Vertrag über den Kauf der Rechte am Nordsee-Projekt „Dan Tysk“. Rund 70 km vor der Insel Sylt können in den nächsten Jahren bis zu 1.500 Megawatt Leistung installiert werden. Das Gebiet hat eine Größe von 600 Quadratkilometern und eine Wassertiefe von bis zu 31 Metern. Während einer ersten Pilotphase wird mit den Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „Alpha Ventus“ ein rund 71 Quadratkilometer großes Teilstück bebaut werden.
Die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie
Obwohl Deutschland nicht zu den sonnenscheinreichsten Ländern der Erde zählt, boomt der Anlagenbau. Vermehrt blitzen die meist bläulich schimmernden Module auf den Dächern und zunehmend auch in solaren Kraftwerken auf der grünen Wiese auf. Eine staatlich garantierte hohe Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) macht diese Technik für den Betreiber wirtschaftlich. Das Prinzip der Photovoltaik beruht darauf, dass in den photovoltaischen Solarmodulen Solarzellen das Licht der Sonne direkt in elektrischen Strom umwandeln. Neben dem Betrieb von Photovoltaikanlagen engagiert sich Vattenfall auch bei der Erforschung neuer Technologien für Solarmodule. So ist Vattenfall an der Berliner Firma Sulfurcell beteiligt, die neuartige Dünnschicht-Module auf Basis von Kupfer-Indium-Sulfid als Absorbermaterial – so genannte CIS-Zellen – produziert. Die CIS-Solarzellen sind hundertmal dünner, als die meist verwendeten kristallinen Siliziumscheiben. Der Material- und Energieaufwand für die Produktion ist deutlich geringer und die Solarmodule dieser Technologie sind damit kostengünstiger herstellbar.
Biomasse erzeugt klimaneutral Energie
Biobrennstoffe spielen bei Vattenfall als Energierohstoff zur Produktion von Strom und Wärme eine bedeutende Rolle. Im Brennstoffmix des Unternehmens ist Biomasse mit einem jährlichen Einsatz von rund einer Million Tonnen Holz und anderer biogener Kohlenstoffquellen vertreten. Holz ist die nachhaltigste Biomasse. Der Einsatz von Holz als Energierohstoff führt unter anderem durch die Verdrängung von Stein- und Braunkohle zu einer hohen Reduzierung von CO2-Emission. Vattenfall ist auf diesem Gebiet in der Forschung tätig. Die Nachhaltigkeit der Beschaffung spielt dabei für Vattenfall eine große Rolle. Unternehmensweit verbindliche Maßgaben setzen eine positive Klimabilanz der Biomasse-Nutzung voraus – auch unter Berücksichtigung der Aufbereitungs- und Transportkette. Die Umweltverträglichkeit der Landnutzung und die Vermeidung negativer Auswirkungen für die Nahrungsmittelproduktion sind für Vattenfall wichtige Aspekte.
In Hamburg betreibt Vattenfall Europe New Energy seit 2005 ein Biomasseheizkraftwerk mit einer Leistung von 20 Megawatt. Im Kraftwerk werden überwiegend Altholzhackschnitzel, die im Wesentlichen aus dem Großraum Hamburg angeliefert werden, verfeuert. Aufgrund der hoch modernen Rauchgasreinigung werden dabei praktisch keine Schadstoffe freigesetzt.
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