Umweltfreundlich heizen im Neu- und Bestandsbau

Die Wärmepumpe ist eine sehr effiziente und ausgereifte Technik zur Erzeugung von Nutzwärme für Heizung und Warmwasser. Durch die Nutzung der kostenlosen Umgebungswärme (Umwelt- oder Abwärme) kann die Wärmepumpe im Vergleich zur konventionellen Heizungsanlage einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung fossiler Energieträger leisten.

Mit nur einem Teil elektrischer Energie lassen sich mit den heutigen Wärmepumpen mehr als vier Teile kostenloser Energie aus der Luft, dem Erdreich und dem Wasser gewinnen. Das heißt, man bezahlt nur einen Teil elektrischer Energie, erhält dafür jedoch mehr als fünf Teile Heizenergie, je nach Wärmepumpensystem.

Dabei ist die Wärmepumpe ausgesprochen umwelt- und kostenfreundlich:

  • Ca. 30 % niedrigere CO2-Emissionen gegenüber konventionellen Heizsystemen.
  • Optimale Einbindung von Lüftungssystemen möglich.
  • Keine Kosten für Schornsteinfeger und Wartung notwendig.
  • Betrieb ist mit günstigen Wärmepumpentarifen möglich.
  • Zudem entstehen vor Ort keinerlei Emissionen.

Unterschiedliche Betriebsweisen von Wärmepumpen

Monovalent

Die Heizwärme wird ausschließlich durch die Wärmepumpe erzeugt.

Monoenergetisch

Hauptwärmelieferant ist die Wärmepumpe. Reicht die Heizleistung bei kalten Außentemperaturen nicht aus, schaltet sich automatisch eine elektrische Zusatzheizung ein.

Bivalent - parallele Betriebsweise

Die Heizwärme wird von der Wärmepumpe und einem konventionellen Heizsystem erzeugt (z.B. Öl, Gas, Holz), welches je nach zusätzlichem Wärmebedarf zugeschaltet wird.


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